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Alltägliche Arbeiten

Seit meinem Studium war tägliches zeichnerisches, malerisches oder plastisches Arbeiten eher ein zwanghaftes Ideal als selbstverständlich.
Ein einschneidendes Erlebnis für einen unaufdringlichen Umgang mit bildlichem Ausdruck war mein Aufenthalt in Venedig 1980, als ich bei einem alten Buchbinder ein wertvolles Zeichenbuch kaufte, das ich in wenigen Tagen einfach voll machte, voll von Zeichnungen, Bildern, Collagen. Daraufhin kaufte ich ihm alle Bücher gleichen Formats ab und machte mich  mit der Vespa auf nach Jugoslawien. Nach fünf Wochen hatte ich acht gefüllte Bücher. Seit der Zeit begleiten mich gebundene Tagebücher.

Einen ähnlichen Rausch waren Collagen-Serien 1995 in Belgien
Ferien sind immer eine besonders intensive Zeit: USA 1992, China 1995 und die zwei Sabbat-Jahre 1996-98. Zur Zeit fasziniert mich die Gestaltung eines täglicher Zeichen-Blog  parallel  zu Goyas Grafik-Serien


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